Der Bad Homburger Kurpark ist ein 44 Hektar großer Park in der Mitte der Stadt Bad Homburg.

Der denkmalgeschützte[1] Kurpark liegt im Tal des Kirdorfer Bachs, welcher jedoch an den nördlichen Rand verlegt wurde. Er besteht aus Grasflächen und einem größtenteils alten Baumbestand mit einheimischen und vielen exotischen Gewächsen aus Nordamerika und Asien. Im Norden wird er durch den Paul-Ehrlich- beziehungsweise den Weinbergsweg, im Süden durch die Kaiser-Friedrich-Promenade, im Osten durch den Seedammweg/Im Rosengarten und im Westen durch den Schwedenpfad begrenzt. Südwestlich davon befindet sich das von 1982 bis 1984 errichtete, postmoderne neue Kurhaus mit dem Kurhausgarten, der an die Kaiser-Friedrich-Promenade heranreicht. Russische Kapelle Im westlichen Teil des Kurparks liegt der Schwanenteich mit der Fontäne. Dort grenzt der Park an den kleineren Jubiläumspark (1913 zum 25-jährigen Thronjubiläum Wilhelm II. angelegt) mit einer zentralen Rasenfläche, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut und in den Medien schon als „Bad Homburger Central Park“ bezeichnet wurde. Nahe beim Schwanenweiher befindet sich die Sala-Thai I, ein Pavillon,[2] der schon seit seiner Erbauung oft „Siamesischer Tempel“ genannt wird, eine Bezeichnung, die sich eingebürgert hat. Unweit entfernt davon liegen Tennisplätze, die sich bis an die ehemalige „Tennisbar“ erstrecken. Diese wiederum wurde von der Kur- und Kongress-GmbH umgebaut und firmiert nun als „Fitnessclub Kur-Royal Aktiv“ – in Beziehung gesetzt zur „Kur-Royal“ im Kaiser-Wilhelms-Bad auf der gegenüber liegenden Seite der Kisseleffstraße, die den Kurpark von Süden nach Norden durchschneidet. Die Bad Homburger Spielbank steht ebenfalls in diesem Bereich. Der östliche Teil des Parks ist vor allem für die vielen Brunnen bekannt, die relativ dicht beieinander liegen, aber zum Teil sehr unterschiedliche Mineraliengehalte aufweisen. In den so genannten Salzwiesen steht seit 2007 etwas versteckt und am besten vom Weinbergsweg her zu sehen die neue Sala-Thai II. Der Zugang vom Park aus führt durch den seit 1983 bestehenden Duft- und Tastgarten für sehbehinderte Besucher des Kurparks. Durch den Brunnenbereich zieht sich eine mit Kastanien bestandenen Achse, die Brunnenallee, bis hin zur kleinen Wandelhalle am 6-Loch-Golfplatz. Seit 1889 wird hier Golf gespielt. Nur wenige Schritte südlich davon befindet sich die kleine, sehr stilvoll gestaltete Russische Kapelle.